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Ausrüstung, Umfeld und Notfallplan

Vor dem Rugby-Spiel sollten mehrere Tests durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass alle Geräte und das Umfeld Rugby-Ready sind. Wichtig ist zudem, einen Notfallplan zu erarbeiten, um sicherzustellen, dass bei einem Zwischenfall allen Beteiligten ihre Rollen und Zuständigkeiten bekannt sind und der Zwischenfall dann effektiv gehandhabt wird.

Persönliche Spielerausrüstung

Die Spieler können sich selbst helfen und eigene sowie Verletzungen bei anderen Spielern möglicherweise verhindern, indem sie gewährleisten, dass sie entsprechende Ausrüstung einsetzen.

Mundschutz

Allen Spielern wird nachdrücklich empfohlen, bei praktischen Einheiten und Spielen einen maßgefertigten Mundschutz zu tragen. Ein guter Mundschutz schützt die Zähne sowie das umgebende Weichgewebe und kann einem Kieferbruch vorbeugen. Seit Einführung der Mundschutzpflicht in Neuseeland 1997 ging die Zahl der Zahnarztbehandlungen im Zusammenhang durch Rugbyverletzungen um 47 % zurück. Ein aus einer Dentalschablone hergestellter Mundschutz bietet i. d. R. den besten Schutz.

Bei einem Mundschutz muss auf zwei wichtige Faktoren geachtet werden: zum einen der Sitz, damit der Mundschutz einfach im Mund behalten werden kann und die Kräfte richtig verteilt werden und zum anderen die Fähigkeit Energie zu absorbieren (Material und Dicke).

Schuhe

Die Schuhe der Spieler sollten einen einwandfreien Zustand aufweisen und auf den Untergrund abgestimmt sein. Stollen/Spikes sollten den Bedingungen angepasst sein und müssen den World-Rugby-Spezifikationen (Vorschrift 12) entsprechen, d. h., sie dürfen nicht länger als 21 mm sein und keine entgrateten oder scharfen Kanten aufweisen.

Scrum-Caps und Kopfschutz

Ein richtig angepasster Kopfschutz kann dabei helfen, Weichteilverletzungen an Kopf und Ohren vorzubeugen. Es gibt keine Belege dafür, dass ein Kopfschutz vor einer Gehirnerschütterung schützt. Der Kopfschutz muss den World-Rugby-Standards entsprechen.

Ein Kopfschutz wird nicht allen Spielern empfohlen, da gewisse Belege dafür vorliegen, dass hierdurch verstärkt größere Risiken eingegangen werden. Die wichtigste Form der Vorbeugung von Kopfverletzungen besteht darin, sicherzustellen, dass die Spieler beim Tiefhalten und anderen Kontaktphasen die richtige Technik einsetzen.

Gepolsterte Ausrüstung

Untersuchungen zeigen, dass gepolsterte Ausrüstung dazu beitragen kann, die Zahl kleinerer Verletzungen wie Prellungen, Schnitte und Schürfwunden zu verringern. Sie schützt jedoch nicht vor größeren Verletzungen und sollte nicht getragen werden, um es verletzten Spielern zu ermöglichen, aufs Spielfeld zurückzukehren, bevor sie vollkommen genesen sind. Bei allen Spielen muss die Polsterung den Spielregeln und World-Rugby-Vorschriften gerecht werden sowie genehmigt werden. Auf allen vom World Rugby genehmigten Kleidungsstücken ist das untenstehende Logo aufgeführt.



Anhand eines Sicherheitstests vor dem Spiel werden seitens der Schiedsrichter potentiell gefährliche Elemente ausgemacht, wie Ringe oder am Körper getragene Gegenstände, die gegen die World-Rugby-Spezifikationen verstoßen.


Weitere Infos zu Bestimmungen in Bezug auf die Kleiderordnung der Spieler finden sich in der World-Rugby-Vorschrift 12 unter playerwelfare.worldrugby.org/reg12